Dr. med. univ. Maria Heger
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Ergometrie / Fahrradtest

Herzfunktion: Was kann man messen?

EKG:
Die älteste Diagnostik stellt das Elektrokardiogramm (EKG) dar.

Herzultraschall:
Eine weitere Untersuchungsmöglichkeit ist der Herzultraschall (Echokardiographie). Damit kann die Funktion und die Morphologie des Herzmuskels und der Herzklappen sehr einfach und schnell untersucht werden.

Ergometrie:
Wieweit das Herz auch unter Belastung, altersentsprechend, zufriedenstellend funktioniert kann mittels Fahrradergometrie untersucht werden. Unter ärztlicher Aufsicht, EKG- und Blutdruck-kontrolliert, muss der Patient gegen einen immer größeren Widerstand Rad fahren (Belastungsstufen werden in Watt angegeben). Die Untersuchung kann jederzeit abgebrochen werden. Die Ergometrie dient zur Bestimmung der Leistungsfähigkeit (diese bezieht sich auf Alter, Geschlecht, Körpergröße und -gewicht), der Herzdurchblutung und des Blutdrucks bei Anstrengung.

Herzfrequenzvariabilität:
Das Herz schlägt rhythmisch, aber nicht starr gleichmäßig. Die Variabilität, die unterschiedlichen Abstände zwischen den Herzschlägen, ermöglicht die augenblickliche Anpassung an die Erfordernisse jeder Lebenssituation. Eine 24-Stunden-Messung gibt Einblick in die Vitalität, Belastungs- und Erholungsfähigkeit sowie Regulationsfähigkeit des Herzens.

Szintigraphie:
In einer Thallium-Szintigraphie (Tl-Scan, nuklearmedizinische Untersuchung, nur an speziellen Zentren möglich) wird die Durchblutung des Herzmuskels untersucht. Der Patient muss entweder wiederum Fahrrad fahren, oder zumeist wird die Herzfrequenz (= der Puls) medikamentös gesteigert. Unter einer Gammakamera liegend kann man anhand von Bildmaterial erkennen, ob Teile des Herzens gut, ungenügend oder überhaupt nicht durchblutet werden. Letzteres besteht z.B. nach einem Herzinfarkt.
Die Technecium-Szintigraphie (Tc-Scan) gibt Auskunft über die Auswurffraktion.

Herzkatheteruntersuchung (Koronarangiographie):
Sie stellt die aufwendigste Untersuchung dar und ist mit einem vorübergehenden Krankenhausaufenthalt verbunden. Mit Kontrastmittel werden die Arterien, die den Herzmuskel mit Sauerstoff versorgen, dargestellt. Insofern können Engstellen oder Verkalkungen gut dargestellt werden. Diese Untersuchung wird erst nach vorhergehender und gründlicher kardiologischer Durchuntersuchung bei Verdacht auf bestehende koronare Herzerkrankung (Atherosklerose der Herzkranzgefäße) durchgeführt.
Im Falle eines Herzinfarkts jedoch sollte sie, soweit es möglich ist (in Abhängigkeit von der örtlichen Entfernung zum nächsten Krankenhaus mit entsprechender Einrichtung), im Akutstadium durchgeführt werden.

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